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[Video] Schwule Gefühle in philippinischem Uber

UberStories
Uber

Ein überraschendes Ende hat ein Spot, den der Fahrdienstvermittler Uber auf den Philippinen geschalten hat. Zum Schluss bekommt die Geschichte, die erzählt wird, noch eine kleine schwule Wendung.

Basis der Geschichte sind Tweets, die ein Fahrgast während seiner Fahrt mit UberPOOL geschrieben hat: In diesem Service des US-Konzerns können ein oder mehrere Kunden in Privatautos mitfahren. Und darum geht es auch in diesem Spot: Was passiert, wenn der geheime Schwarm auf einmal der zweite Mitfahrer ist?

Der zweite Mitfahrer macht den ersten ganz schön nervös…

Der erste Gast reagiert deshalb leicht verzweifelt auf den unerwarteten Fahrgast und traut sich nicht, diesen anzusprechen. Und zu allem Überfluss gibt es offenbar auch keinen Stau, der die gemeinsame Zeit etwas verlängern würde. Der umschwärmte Mitfahrer wird zunächst nicht im Bild gezeigt. Es scheint eigentlich klar, dass es sich um eine Frau handelt – bis zum Schluss.

Dann stellt sich heraus: Der Schwarm ist ein anderer Mann – und am Ende der Werbung gehen sie leider getrennte Wege. Ein Happy-End mit schwulem Paar wäre für die katholisch geprägten Philippinen vielleicht doch eine Spur zu gewagt.

Wie Uber auf Facebook mitteilt, basiert der Film „auf einer echten Serie von Tweets von Uber-Fahrgast AJ Tabangay“ – denn eine Fahrt mit dem Service des Fahrdienstvermittlers sei „manchmal mehr als nur eine Fahrt – sondern der Moment, auf den man gewartet hat“. Auf Facebook haben User bereits kommentiert, nur mehr den Mitfahrdienst von Uber zu nutzen – in der Hoffnung, dort ihre Liebe zu finden.

„Dove“ wirbt in den USA mit Trans-Frau als Mutter

Dove-Werbung
YouTube/Dove US

Wieder geht der niederländisch-britische Konzern Unilever mit einer Werbekampagne für „Dove“-Pflegeprodukte einen neuen Weg. Im Zuge der neuen Kampagne „#RealMoms“ stellt „Dove“ in einem US-weit gezeigten Spot auch eine Trans-Frau vor, die mit ihrer Frau den gemeinsamen Sohn großzieht.

„Wir werden beide seine Mütter sein“

„Wir sind beide seine biologischen Eltern“, erklärt Shea in dem Spot. Sie ist eine von sieben Müttern, die in dem Film portraitiert werden. „Es gibt Leute, die sagen dann ‚Was meinst du, du bist die Mutter?‘ Dann sagen wir ‚Yep, wir werden beide seine Mütter sein‘“, so Shea.

Mit der Kampagne möchte „Dove“ unter anderem „Stereotype über das Muttersein zerschlagen und beweisen, dass es keine Regeln gibt, wie ein Elternteil heutzutage zu sein hat“, wie es in der Presseaussendung zu der Kampagne heißt.

Kampagne soll Müttern die Angst nehmen, nicht perfekt zu sein

Denn einer Studie unter 6.000 Müttern zufolge, die der Pflegeprodukte-Produzent in den USA durchgeführt hat, glauben 72 Prozent der Mütter, nicht genug für ihre Kinder zu tun. Und gar 92 Prozent der befragten Mütter glauben, die Medien würden Mutterschaft nicht angemessen darstellen.

Dabei ist eigentlich nur eines klar: „Es gibt nicht den einen richtigen Weg, das alles zu machen“, erklärt auch Trans-Mutter Shea in dem Spot. Mutterschaft lebe von der Vielfalt und den eigenen Vorstellungen, ein Kind zu erziehen, so die Botschaft. In einem zweiten Flim sollen „echte Väter“ schon bald über ihre Rolle reden können.

Flugbereitschaft der Bundeswehr wollte nicht in schwules Hotel

Axel Two Berlin
Axel Two Berlin

Eine pikante Mail landete vor wenigen Tagen im Posteingang der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Demnach beklagt das „Two Hotel Berlin by Axel“ in Berlin, dass es von der Flugbereitschaft der Bundeswehr diskriminiert wurde.

Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, hatte die am Flughafen Köln/Bonn beheimatete Flugbereitschaft für Anfang Februar elf Zimmer für zwei Nächte in dem Hotel in der Bundesallee gebucht. Aufgrund einer großen Messe und der Berlinale waren andere Hotels nicht in der Lage, ein derart großes Kontingent zur Verfügung zu stellen.

Dabei war der Flugbereitschaft bei der Buchung über eine Plattform offenbar entgangen, dass es sich beim „Two Hotel Berlin by Axel“ um eine heterofreundliche Unterkunft handelt, die vor allem schwule Gäste beherbergt. Erst am Tag der Anreise stellte die Crew, darunter zwei Frauen, über Internet-Recherche fest, worin der Schwerpunkt des Hotels lag.

So sind auf der Webseite des „Two Hotel“ wenig überraschend nackte Männerköper zu sehen. Das dürfte die Bundeswehr-Angehörigen offenbar irritiert haben. Sie hätten es als „obszön“ empfunden, „dass dort für die Buchung ein Klick auf ein Icon erforderlich ist, das sich im Genitalbereich eines nackten Mannes befindet. Daraufhin wurde ein Wechsel der Unterkunft initiiert“, erklärt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dem „Tagesspiegel“.

Die Gruppenbuchung wurde storniert – was wiederum das „Two Hotel“ irritierte. „Wir fühlen uns sehr diskriminiert“, heißt es in einer E-Mail des Hotels an Verteidigungsministerin von der Leyen. Die Flugbereitschaft habe „ihre elf Zimmer in unserem Hotel aufgrund unserer homosexuellen Ausrichtung storniert“ – und das „obwohl wir ein sehr schönes Hotel mit tollen Zimmern und Ausstattung sind“.

Für die Flugbereitschaft dürfte die Spontan-Stornierung Konsequenzen haben – wenn auch aus einem anderen Grund. Denn für die Stornierung fielen Kosten in der Höhe von 6.000 Euro an. Denn was der zuständige Sachbearbeiter offenbar nicht bedacht hat: „Aufgrund einer sogenannten Gruppenbuchung der elf Zimmer war die auf der Homepage angegebene kostenlose Stornierung bis 18:00 Uhr nicht zutreffend“, so das Hotel in seiner E-Mail. Daraufhin wurde der Sachbearbeiter von seinem Vorgesetzten belehrt, bei künftigen Hotelbuchungen genauer hinzuschauen.

Für das Ministerium ist die Stornierung aber nicht nur wegen der zusätzlichen Kosten unangenehm. Der Ministerin ist es wichtig, die Bundeswehr in Bezug auf sexuelle Orientierung und Identität zu sensibilisieren. Dazu gab es Ende Jänner sogar einen eigenen Workshop. Das „Two Hotel“ schlägt nun von der Leyen vor, die Flugbereitschaft auf den nächsten derartigen Workshop zu schicken.

Hamburg bewirbt sich um EuroPride 2020

CSD Hamburg
Martin Stiewe/Hamburg Pride

Hamburg bewirbt sich um den EuroPride 2020. Das hat der Hamburg Pride e.V., Veranstalter des CSD der Hansestadt, angekündigt. Die Mitgliederversammlung habe die Bewerbung am Mittwoch einstimmig beschlossen, heißt es in einer entsprechenden Aussendung.

„Starkes Signal einer offenen und freien Gesellschaft“

Der EuroPride in Hamburg soll ein „starkes Signal für die Werte einer offenen, solidarischen und freien Gesellschaft sein und die Menschenrechte für LGBTI in den Fokus rücken“, erklärte Stefan Mielchen, Vorsitzender des Hamburg Pride. Denn gerade sexuelle Minderheiten würden den Vormarsch von Populisten und Rechtsextremen in Europa und den USA besonders spüren. Diesem „gesellschaftlichen Rollback“ müsse man sich mit aller Macht entgegenstellen.

Deshalb möchte sich Hamburg im Jahr 2020 als Stadt der Vielfalt und der Weltoffenheit präsentieren. Der Europride solle ein „starkes Signal für die Werte einer offenen, solidarischen und freien Gesellschaft sein“ und die Menschenrechte für sexuelle Minderheiten in den Fokus rücken, so Mielchen. Deshalb würde anlässlich des Europride auch eine internationale Menschenrechtskonferenz in Hamburg veranstaltet werden.

EuroPride zum 40. Geburtstag des CSD Hamburg?

Außerdem feiert der CSD Hamburg in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Trotzdem soll der EuroPride nicht nur ein Projekt der LGBTI-Community sein, sondern von einer breiten Mehrheit der Hamburger Gesellschaft getragen werden. „Denn Gesellschaft funktioniert nur miteinander, nicht gegeneinander. Eine Stadt wie Hamburg mit ihrer weltoffenen, liberalen Tradition kann hier Vorbild sein und international Brücken bauen“, ist der CSD-Chef überzeugt.

Unterstützung für seine Pläne bekommt der Hamburg Pride von der Politik. Er habe mit den Verantwortlichen bereits „vielversprechende Gespräche“ geführt, erklärt Mielchen. Die Hansestadt hat den EuroPride bereits 2004 abgehalten.

Hamburg würde den Staffelstab für den EuroPride aus Wien erhalten, wo die Veranstaltung im Jahr 2019 stattfindet. Die Entscheidung darüber fällt im Herbst 2017 auf einer Mitgliederversammlung der European Pride Organizers Association (EPOA). Die Konkurrenten der norddeutschen Metropole sind bis jetzt Brüssel, Bergen und Thessaloniki. Dieses Jahr fand der EuroPride in Amsterdam statt, für 2017 hat Madrid den Zuschlag erhalten.

Kein schwules Paar am russischen IKEA-Katalog

IKEA-Katalog-Wettbewerb
Screenshot: IKEA

Das schwedische Möbelhaus IKEA bietet derzeit in Russland einen Wettbewerb für seine Kunden an: Wer sich im Setting des neuen Katalog-Titelblatts fotografieren lässt und von Freunden auf der Homepage des Konzerns genügend Stimmen erhält, kann Einkaufsgutscheine gewinnen. Haushoher Favorit für den ersten Preis war lange Zeit ein schwules Paar – jetzt ist es aus dem Bewerb verschwunden.

Mit 7.500 Stimmen lagen Lev Polyakov und sein Freund aus Moskau tagelang in Führung – mit fast 6.900 Stimmen Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Möglich wurde das unter anderem deshalb, weil russische LGBT-Gruppen in Sozialen Netzwerken dazu aufgerufen haben, für die beiden händchenhaltenden Männer zu stimmen. So hat unter anderem die Organisation „Straight Alliance for LGBT Equality“ ihre 20.000 Follower dazu aufgerufen, für das Paar zu stimmen.

Verstieß das Bild gegen das „Homo-Propaganda“-Gesetz?

Für die Aktivisten war das Foto der beiden Burschen eine willkommene Gelegenheit, in Russland schwule Sichtbarkeit zu zeigen. Außerdem wollten sie testen, ob IKEA seine Firmenprinzipien aus Angst vor dem Staat über Bord wirft, so wie 2013, als wegen des Gesetzes gegen „Homo-Propaganda“ ein Interview mit zwei Lesben aus der russischen Version des internationalen Kundenmagazins gestrichen wurde.

Nun ist das Bild aus dem Wettbewerb verschwunden. Statt dem jungen Paar prangt ein Platzhalter an der Stelle, an der tausende Russen für das Bild abgestimmt haben. Das Bild sei auf Wunsch der Teilnehmer entfernt worden, heißt es. Ob dies der einzige Grund war, warum das schwule Paar nicht mehr zu sehen ist, bleibt offen. Denn IKEA hat betont, das Foto zu entfernen, wenn es gegen das Gesetz verstoße, wovon man aber nicht ausgehe.

Auf der anderen Seite wurde dem Paar selbst der Rummel um ihre Person offenbar zu viel. Die Aktion sorgte für viel Medieninteresse, und nicht immer wurde in der russischen Presse über die beiden Männer positiv berichtet. Einer der beiden Burschen auf dem Foto sagte einer Zeitung, er sehe sich nicht als Teil der LGBT-Community und habe „kein Interesse, die Aufmerksamkeit von ihren Unterstützern oder von ihren Gegnern zu erlangen“.

[Video] Nach schwulenfreundlicher Werbung: „El Corte Inglés“ knickt vor Homo-Hassern ein

Schwules Paar im Werbespot
El Corte Inglés/YouTube

Fast jeder Spanien-Tourist kennt die Kaufhauskette „El Corte Inglés“. Ob am Plaza del Callao in der Innenstadt von Madrid oder am Plaça de Catalunya in Barcelona – das beliebteste Warenhaus der Spanier ist präsent. In einem Werbespot zum Schulbeginn spielte ein schwules Paar die Hauptrolle. Doch das zog einen Sturm der Entrüstung der Konservativen nach sich.

Der Spot zeigt den Alltag einer Regenbogenfamilie

Dabei ist der Spot einfach und humorvoll: Zwei Väter scheitern daran, die Schulbücher in Folie einzuwickeln, und ein Bub sagt zu seinem Freund: „Ich habe dir doch gesagt, mit zwei Vätern geht’s auch nicht schneller.“

Das schwule Paar küsst sich nicht, berührt sich nicht, sagt sich nicht, dass es sich liebt – es versucht einfach nur recht erfolglos, ein Schulbuch zu bekleben. Und trotzdem empören sich Homo-Hasser in Spanien über diesen Werbespot. Die Organisation „HazteOir.org“ startete eine Petition gegen die Werbung.

Blanker Hass und Empörung wegen zwei Vätern

So erklärten sie: „‘El Corte Inglés‘ sagt, Kinder brauchen nicht einen Vater und eine Mutter. Aber die Wahrheit ist, das ist die natürliche Familie“. Das müsse auch „El Corte Inglés“ akzeptieren. Dass Spanien die Ehe bereits 2005 für schwule und lesbische Paare geöffnet hatte, ignoriert die Initiative.

Mehr als 21.000 Unterschriften gegen den Werbespot sammelten die konservativen Aktivisten. Das scheint nicht viel – immerhin haben bereits im viel kleineren Österreich mehr als 50.000 Menschen eine Initiative für eine Öffnung der Ehe unterschrieben. Doch die Aktivisten waren auch an einer anderen Front aktiv: Dem Telefon. Das Unternehmen registrierte über diesen Weg unzählige persönliche Beschwerden über das schwule Paar.

Weiters rief die konservative Aktion ihre Mitglieder dazu auf, die Warenhaus-Kette zu boykottieren: „Ihre wichtigsten Kunden sind Familien, und wenn sie etwas anderes wollen, kaufen Sie an anderen Orten“, erklärte Ignacio Arsuaga, Vorsitzender von „HazteOir.org“. Schließlich übergab er die Unterschriften öffentlichkeitswirksam der Geschäftsleitung.

Letztendlich gab „El Corte Inglés“ den Homo-Hassern nach

Der größte Einzelhändler Europas mit einem Jahresumsatz von 15 Milliarden Euro knickte ein. Der Spot wurde von der Webseite und aus dem YouTube-Kanal von „El Corte Inglés“ gelöscht und wird auch nicht mehr im Fernsehen gezeigt. „¡victoria!“, Sieg, schrieben die Anti-Homo-Aktivisten auf ihre Homepage.

Bei anderen Gelegenheiten hat „El Corte Inglés“ übrigens kein Problem mit der Community: So haben die Kandidaten der Wahl zum „Mister Gay Pride España“ seit Jahren publikumswirksam im Madrider Haus der Warenhauskette posiert.

Willkommen bei sales.GGG.at

Herzlich Willkommen bei sales – der Informationsseite zu Werbung im GGG.at Network. Hier basteln wir gerade mit Hochdruck an unserer neuen Seite. Bis dahin erreichen Sie uns unter sales@ggg.at – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Regenbogen-Design für U-Bahn-Station im Szeneviertel von Madrid

U-Bahn-Station Chueca
Twitter

Am Samstag findet in der spanischen Hauptstadt die Madrid Pride statt – eine der größten Lesben- und Schwulenparaden Europas. Grund zum Feiern gibt es aber schon jetzt für Viele, wenn sie aus der Metro aussteigen: Die U-Bahn-Station Chueca, die mitten im Szeneviertel liegt, wurde in Regenbogenfarben getaucht.

Kreative Werbekampagne von Netflix

Dabei handelt es sich aber nicht um einen Beitrag der Verkehrsbetriebe von Madrid – vielmehr hat die Online-Videoplattform Netflix die Bahnsteige für eine Werbekampagne im Pride-Stil dekoriert.

Neben den Regenbogenstreifen auf den Wänden prangt der Slogan „Rainbow is the new Black“ – eine Anspielung auf die Netflix-Serie „Orange is the new Black“, deren aktuelle Staffel gerade gestartet ist. Bodenaufkleber in den Farben der Regenbogenflagge komplettieren das Branding der Station.

Applaus aus der Community für bunte Chueca-Station

Lob für die Aktion bekommen trotzdem auch die Verkehrsbetriebe der spanischen Hauptstadt. So twittert die LGBT-Vereinigung Arcópolis: „Gratulation an @Metro_Madrid für die Entscheidung, in der Station Chueca die Bahnsteige in der Woche der Parade mit Regenbogen zu dekorieren.“

[Video] Ein schwuler Fußballer wird zum YouTube-Hit

Mit einem ungewöhnlichen Spot wirbt die Deutsche Bahn (DB) für das 25-Jahr-Jubiläum des ICE: Die Helden in dem 1:40 Minuten langen Spot sind ein schwuler Fußballprofi und sein Freund.

Rechtzeitig vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich bricht die DB damit in der breiten Öffentlichkeit mit einem Tabu: Ein Teil des schwulen Paares fiebert vor dem Fernseher oder im Stadion, und wirkt in der Fußballwelt etwas hilflos. Sein Partner kämpft inzwischen: Beim Training, auf dem Platz, im Elfmeterschießen. Bis sie sich auf dem Bahnsteig endlich in die Arme schließen können. Dazu kommt dann der Slogan, mit dem die DB für 25 Jahre ICE wirbt: „Verbindet mehr als A und B“.

„ICE verbindet mehr als Bahnhöfe und Städte“

„Wir wollen zum 25. Geburtstag des ICE zeigen, dass er mehr verbindet als Bahnhöfe und Städte“, erklärt Berthold Huber, Vorstand Verkehr und Transport bei der Deutschen Bahn. „Der Spot setzt ein Zeichen für Vielfalt und Weltoffenheit.“

Produziert wurde der Spot von der Berliner Werbeagentur BBDO. „Der Film ist ein cineastischer Liebesbrief. Und er ist gerade zum Zeitpunkt der Fußball-EM ein echtes Statement“, erklärt Franzis Heusel, Geschäftsführer von BBDO Berlin, gegenüber dem Branchenmagazin „Horizont“.

Die Agentur trifft damit in ihrer ersten großen Arbeit für ihren neuen Kunden einen Nerv: Mittlerweile wurde er auf YouTube innerhalb eines Tages bereits mehr als 30.000 Mal angeklickt, der Spot soll auch über andere Soziale Netzwerke und Infoscreens geteilt werden.

Schwedische Post bringt Marke mit Regenbogenflagge heraus

Die schwedische Post gibt eine Sondermarke mit der Regenbogenflagge heraus. Das hat das Sondermarken-Komitee beschlossen. Erster Erscheinungstag der Marke soll der 4. Mai sein.

Briefmarken sollen ein Spiegelbild des modernen Schweden sein, so die schwedische Post. Und weil in Schweden Diversität eine besondere Rolle spielt, hat das zuständige Sondermarken-Komitee die Idee der Designerin Lisa Rydell aufgegriffen: Sie hatte die Idee für die Regenbogenmarke. Die Flagge besteht ausschließlich aus den sechs Farben der Regenbogenflagge, zusätzlich der Landesbezeichnung „Sverige“ und dem Wert der Marke – „Brev“ für „Brief“ anstatt eines Betrags.

„Indem wir eine Briefmarke mit der Regenbogenflagge herausgeben, möchten wir betonen, dass alle Menschen gleich viel wert sind und die Stärke zeigen, die es durch die einzigartigen Qualitäten und Unterschiede der Menschen gibt. Unseres Wissens nach ist es das erste Mal, dass die Regenbogenflagge das Motiv einer Briefmarke ist – was es besonders erfreulich macht, dass Menschen nun liebevolle Grüße mit der Regenbogenflagge in alle Ecken der Erde senden können“, erklärt Post-Pressesprecher Per Ljungberg.

Das Sondermarken-Komitee der schwedischen Post bekommt jedes Jahr hunderte Vorschläge für die Gestaltung der Marken. Mit den Sondermarken sollen historische und zeitgenössische Ereignisse, Leistungen, Jubiläen, Sportler oder Musiker geehrt werden.

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