[Video] Australische Mutter erregt sich über Lesben im Kellogg’s-Spot

Hysterische Mutter fürchtet Traumatisierung ihres Sohnes

44

Es ist ein Werbespot, der Frauen Mut machen soll: In Australien ruft der Frühstücksflockenriese Kellogg‘s in seinem aktuellen Werbespot für „Special K“-Cerealiien Frauen dazu auf, mit sich selbstbewusst umzugehen. Doch für eine besorgte Mutter sind die Frauen in der Werbung wohl zu selbstbewusst.

Denn kurz vor dem Ende des einminütigen Spots küssen sich auch zwei Frauen. Die Szene dauert eine halbe Sekunde, doch das ist der Frau schon zuviel: Sie verklagt Kellogg’s deswegen. „Dieser physische Akt hat rein gar nichts mit einem Frühstücksprodukt zu tun (…). Mein sieben Jahre alter Sohn muss das nicht in unserem Wohnzimmer zu sehen bekommen“, ist die Frau empört.

Denn der Kuss könnte zahlreiche Kinder verstören, so die besorgte Mutter weiter. Das Vorgehen sei unverantwortlich. Es würde mit dem Spot eine „bestimmte Agenda“ verfolgt und sie nerve die „ständige Verbreitung lesbischer Botschaften“, verrät die Frau unterbewusst ihre wahren Motive für die Klage.

Empörte Konsumentin blitzt ab

Das sieht Kellogg’s naturgemäß anders: „Eine Szene, die kurz zeigt, wie sich zwei Frauen küssen – im Kontext einer Werbung, die die Tatsache der weiblichen Vielfalt feiert – kann nicht als diskriminierend gegenüber Konsumenten mit reilgiösen oder anderen Überzeugungen in einer Weise, die den Richtlinien widerspricht, gewertet werden“, heißt es in einer Stellungnahme.

Auch die zuständige Aufsichtsbehörde sieht die Sache locker: „Unser Gesamteindruck ist, dass Frauen gezeigt werden, die sich selbstbewusst verhalten. Es gibt keinen unangemessenen Fokus auf diese eine bestimmte Szene, die ohnehin nur sehr flüchtig ist“, nimmt die australische Werbeaufsicht Kellogg’s und das lesbische Paar in Schutz.