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Vienna Pride bringt Wiener Tourismus zum Blühen

Zwei Wochen voller Events und Sichtbarkeit lassen Hotels und Gastronomie boomen – Über 50.000 Nächtigungen erwartet, bis zu 20 Millionen Euro Mehrumsatz.

Wenn die Vienna Pride startet, bringt das nicht nur Farbe und Sichtbarkeit auf Wiens Straßen, sondern auch klingelnde Kassen in der Tourismusbranche. Hotels, Restaurants und Eventlocations verzeichnen auch dieses Jahr eine deutlich höhere Nachfrage als üblich – vor allem dank der tausenden Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland.

Pride als Tourismus-Motor

Laut Dominic Schmid, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien, sorgt die Veranstaltung für rund 50.000 zusätzliche Nächtigungen in der Hauptstadt. Besonders die Vier-Stern-Hotellerie meldet beinahe Vollauslastung.

„Die Community ist in Wien nicht nur zuhause, sondern auch gern gesehener Gast. Das zeigen auch die Buchungszahlen für die Wiener Hotellerie“, erklärt Schmid.

Restaurants und Events ebenfalls gefragt

„Die Reservierungen in Hotels und Restaurants liegen in den kommenden zwei Wochen weit über dem normalen Frühjahrs-Durchschnitt – diese Gäste kann man größtenteils der Vienna Pride zuordnen, gerade weil auch sonst keine weiteren großen Events in der Stadt anstehen“, so Schmid weiter.

Auch die Vielzahl an Events im Rahmen der Pride zieht zahlreiche Menschen an. Ob Diskussionen, Konzerte oder Paraden – das Angebot ist breit gefächert und sorgt für volle Lokale und Veranstaltungsräume.

Millionenumsätze durch LGBTI-Gäste

„Die Pride-Besucher wohnen ja nicht nur in den Hotels, sie gehen auch in die Restaurants und nehmen an den zahlreichen Events im Rahmen der Vienna Pride teil“, ergänzt Schmid.

Die Pride-Gäste übernachten nicht nur in Wiener Hotels, sie konsumieren auch vor Ort. Laut ersten Schätzungen bringt das Event bis zu 20 Millionen Euro an zusätzlichen Umsätzen für die Stadt. Das betrifft nicht nur Tourismusbetriebe, sondern auch Einzelhandel und Nahversorger. „Für die Branche ist das ein enormer Turbo“, betont Schmid.

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